In meinem
vergangenen Post
zu der Serie "Online Identitäts Management" habe ich einen
allgemeinen Überblick über Begriffe, Entstehungsgeschichte sowie Ergebnisse
einiger Studien zum Thema gegeben.Verfasst um 07:55 Uhr in web 2.0 | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (4)
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Da hat sich Yahoo aber ordentlich ins Zeug gelegt und ein tolles Web 2.0 Gadget entwickelt.
Yahoo! Pipes ist ein Tool mit dem man Inhalte aus dem Web sammeln, mixen und dann in das eigene Blog oder in die eigne Webseite integrieren kann. Hierfür kann man beispielsweise seine Lieblings-Feeds aus unterschiedlichen Quellen in eine Liste zusammenführen, die Inhalte nach eigenem Bedarf anpassen (z.B. Quellen übersetzen oder Inhalte nach einem bestimmten Keyword filtern) und somit ein individuelles Feed erzeugen, das anschließend in eigene Web Projekte eingebunden werden kann.
Yahoo!Pipes bietet drei Möglichkeiten Daten aus dem Netz zu verarbeiten und so genannte 'badges' zu erzeugen:
Listen Badge – hier sammle ich Online Informationen aus unterschiedlichen Quellen und stelle sie in eine Liste dar. In meinem Beispiel habe ich Nachrichten zum von "Yigg.de", "Webnews", "Spiegel Online" und "die Zeit Online" zusammengefügt und zum China-Tibet Konflikt gefiltert.
Geotagged Photo Badge – Filter Flickr Bilder nach Geotags und stelle diese auf eine virtuelle Weltkarte dar. (mein Beispiel: Wasserfälle in Europa die lokale Filterung hat bei mir nicht funktioniert…vielleicht weiß ja jemand wie man das besser hinbekommt. Ich bin dran verzweifelt.)
Diashow Badge – hier kann ich ausgewählte Flickr Bilder in Form einer Diashow in meine Seite einbinden (in meinem Beispiel: Tibet Bilder)
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Yahoo!Pipes ist ein wirklich nützliches Tool und wenn auch nicht ganz so professionell wie andere Anbieter wie MagpieRSS oder FeedDigest, erleichtert es die Einbindung von Webinhalten (nach ein bisschen Übung wohlgemerkt) ungemein.
Der Javascipt Code, den Yahoo!Pipes liefert, um die erzeugten Badges in die eigene Seite zu integrieren ist, lässt sich leider nicht wirklich anpassen und auch für Suchmaschinen bleibt dieser Code unsichtbar (PHP wäre hier wohl die bessere Lösung gewesen). Insgesamt aber eine geniale Entwicklung, die vor allem unter Bloggern hohen Anklang finden kann.
Verfasst um 03:03 Uhr in web 2.0 | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (3)
Technorati-Tags: badges, Blog, Blogger, China Tibet Konflikt, Diashow Badge, FeedDigest, Feeds, Flickr, Flickr Bilder, Gadget, Geotagged, Geotags, Javascipt Code, MagpieRSS, PHP, Spiegel Online, Suchmaschinen, Tool, Wasserfälle in Europa, Web 2.0, Webnews, Yahoo, Yahoo Pipes, Yigg.de, Zeit Online
Vor einigen Tagen sprach ich mit einem Freund, um in Erfahrung zu bringen, ob er denn neben seinem StudiVZ– Profil auch schon ein Facebook Konto eröffnet hat. Er antwortete Nein, was mich wenig überraschte, denn seit Beginn meiner kurzen Facebook Kariere begegne ich auffallend wenig deutschen Mitgliedern auf der Social Networking Seite der Superlative. Um mein Gefühl wenigsten halbwissenschaftlich zu belegen habe ich nach ein paar Userzahlen im Netz gesucht und bin auf zweinull.cc fündig geworden: Dort ging man im Oktober 2007 von ca. 260.000 Facebook- Mitgliedern aus Deutschland aus – eine gerade zu lächerliche Zahl im direkten Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn: So trumpft Großbritannien mit geschätzten 6,4 Millionen Mitgliedern auf, dicht gefolgt von Norwegen mit 891.000 und Schweden mit 828.000 Mitgliedern. Sicherlich spielt hier die Sprache eine wesentliche Rolle, doch soll die Ursachenforschung an dieser Stelle einmal hinten angestellt werden.
Zurück zu meinem Freund, der also begeisterter StudiVZ-Nutzer ist und mir berichtete, er hätte gehört, dass eine Freundin eines Freundes (ja – eine dieser Übereckgeschichten) ihren Arbeitsplatz verlor, weil sie ihr StudiVZ – Profil mit bösen Geschichten über ihren Arbeitgeber füllte, der dies wiederum wenig amüsant fand und die Gute schlicht weg feuerte.
Wir begannen also eine Diskussion über den Exhibitionismus der Web 2.0 Errungenschaften und wie damit umzugehen ist. Auf der einen Seite unterliegt man als engagierte/r Social Networking User/in der ständigen Versuchung sein Profil aufzupolieren, das ein oder andere Foto hochzuladen eine unterhaltsame Gruppe zu eröffnen oder eines der unendlich vielen Spiele zu spielen und weil das alles so viel Spaß macht, ist man auch gewillt genügend Zeit in das neue Hobby zu investieren – selbstverständlich gern auch auf der Arbeit.
Eine Problematik, der inzwischen auch professionelle Firmenberater auf den Grund gehen. So rät die britische Dachorganisation der Gewerkschaften (TUC) Unternehmen, an Stelle einer Zugangssperrung von Facebook, MySpace und Co., mit dem Geist der Zeit zu gehen und klare Richtlinien für eine angemessene Nutzung dieser Seiten zu definieren. Das Phänomen und die anhaltende Euphorie um Social Networking werden auch in Zukunft weiter zunehmen und allein deshalb erscheinen die unbeholfenen Untersagungsversuche von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Weiterhin geht TUC von einer Hysterie seitens der Arbeitgeber aus, die in vielen Fällen das Böse in Reinform hinter diesen Seiten vermuten. Zu unrecht, so der TUC Pressesprecher John Wood. Denn bereits in der Vergangenheit war es in Arbeitnehmern erlaubt das Internet für reine Privatzwecke zu nutzen ohne das dies gravierende Auswirkungen auf die Arbeitsleistung genommen hätte, warum sollte sich dies also in der Zukunft ändern? (Lesen Sie hier den gesamten Bericht)
Ich persönlich sehe das ähnlich: eine reine Überbewertung, denn auch Facebook wird wenig daran ändern, dass mein Schreibtisch voll mit Arbeit ist, die erledigt werden will. Und sollte diese unangemessene Ausmaße in Form von „virtuellen“ Aktenstapeln annehmen (nicht das wir hier Akten hätten), dann spielt es für meinen Chef wahrscheinlich weniger eine Rolle, ob ich meine Zeit auf Facebook oder mit zu langen Kaffeepausen verbracht habe – denn hier gilt: nicht immer ist der Weg das Ziel.
Letztendlich sollte uns allen jedoch klar sein, dass Social Networking eine Person im Gewissen Sinne zu einer Art gläsernen Persönlichkeit machen kann, deren Attribute für Hinz & Kunz im Web abrufbar sind – selbst für den starrköpfigsten Arbeitgeber. Grund genug also dem Ganzen mit einer angemessenen Portion an Skepsis und vielleicht auch etwas Vorsicht gegenüberzutreten.
Verfasst um 23:36 Uhr in web 2.0 | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (2)
Technorati-Tags: Arbeitnehmer, Arbeitslos, Deutschland, Exhibitionismus, Facebook, Facebook- Mitgliedern, Großbritannien, Gruppe, Hobby, Internet, John Wood, MySpace, Social Networking, StudiVZ, StudiVZ-Nutzer, TUC, Web 2.0, zweinull.cc
Dass das Internet eine schier unbegrenzte Zahl an Möglichkeiten bietet, ist schon lange keine Weisheit mehr. In seiner rasanten Entwicklung immer neuer Innovationen, ist es eigentlich so gut wie unmöglich "up to date" zu bleiben. Nachdem dann Ende 2001 ein globaler Crash die Welt des "world wide webs" erschütterte und vor allem Start Up Unternehmen aus dem Rennen warf, folgte die virtuelle Evolution. Vor gut 2 Jahren prägte Tim O’Reilly in seinem wegweisenden Artikel ("what is web 2.0?") eine zweite, von vielen unbemerkten Internet-Entwicklung: das "web 2.0"! Seit dem hört man tag täglich von Begriffen wie social shopping, RSS, Trackback, Social bookmarking, Podcasting, Blog- Sphäre oder Social News!
Vor allem aber steht das Web 2.0 für das Prinzip "social"! Nachrichten werden nicht mehr nur von gossen Verlagen, sondern von Usern geschrieben und auf eigens eingerichteten Portalen wie Yigg.de veröffentlicht; Favoriten online mit anderen Nutzern geteilt(Mister Wong); social Networks wie Facebook oder StudiVZ sprießen wie Pilze aus dem Boden und jeder der nicht von sich behaupten kann, seinen eignen Weblog zu schreiben, wird zum Internet Urgestein degradiert!
Social Shopping ist ein weiterer Meilenstein in diesem globalen Projekt. Hierbei steht vor allem die Partizipation der Kunden und User im Shopping Prozess im Vordergrund. Diese können zum Beispiel aktiv am Verkauf, Design oder Marketing einzelner Produkte teilnehmen. Social Shopping bedeutet darüber hinaus, dass die Kunden sowohl Artikel- als auch Shop- Bewertungen abgeben und veröffentlichen und so andere Nutzer bei ihrer Kaufentscheidung unterstützen können. Eine weitere Innovation in diesem Bereich, ist die Integration ganzer Shopping Gemeinden in bereits vorhandene Social Networks – kürzlich geschehen auf Facebook! Mit der "MyShopping" Anwendung können sich Facebook Friends auf Online Shops zugreifen und sich gemeinsam über Produkte oder Einkaufserfahrungen austauschen.
Nachstehend eine Liste verschiedener Social Shopping Konzepte:
Fazit: Die Welt des web 2.0 steht eine für neue Generation des Internets. Inhalte von User für User lautet die Zauberformel. Eine spannende und zukunftsweisende Weiterentwicklung der digitalen Informationsverbreitung! Auf dem vom McAfee.com-Gründer und CEO Srivats Sampath, im Jahr 2003 gegründeten Portal Social.FM wird nun der Begriff "social music" geprägt. Ich bin gespannt welche weiteren Ausprägungen und Innovationen uns das Web 2.0 in der Zukunft bescheren wird!
Verfasst um 06:49 Uhr in web 2.0 | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (2)
Technorati-Tags: Blog Sphäre, bookmarks, eDelight, Etsy, Facebook, Favoriten, iliketotallyloveit, Mister Wong, MyMuesli, MyShopping, Podcasting, RSS, Social bookmarking, Social News, social shopping, Social.FM, Spreadshirt, StudiVZ, Trackback, User, Web 2.0, Yigg.de



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