In den letzten 24 Stunden überschlugen sich die Meldungen aus dem Bereich Web und Tech: Apple verkündete den Verkaufsstart eines neuen, so nie da gewesenen Mac-Pro Rechner - laut dem Hersteller, der 'schnellste Mac aller Zeiten'; Google, Facebook und Plaxo treten der 'DataPortability Group' bei und in der Gerüchteküche berichtet man von Abschlussverhandlungen des Suchmaschinengiganten 'Google', des IT-Unternehmens 'IBM' sowie der US-amerikanischen Zertifizierungsstelle für digitale Zertifikate 'Verisign' mit der 'OpenID Foundation'.
Soweit so gut. Aber was hat das alles zu bedeuten?
Fangen wir also noch mal von vorne an und widmen uns 'Steve' – dem Apple Anchorman und der Verkündung des neuen Power-Rechners. Der ist ab sofort in zwei Varianten erhältlich, wobei der Konzern die Grundversion als 'bis zu doppelt so schnell' wie das Vorgängermodell beschreibt. Ausgerüstet ist das Schmuckstück mit einer Kombination zwei der neuen Quad-Core Xeon Prozessoren zu einem 8-Kern-System, bis zu 32 GB Arbeitsspeicher, vier Terabyte Speicherplatz und bis zu vier Grafikkarten mit jeweils bis zu 1,5 GB internem Speicher. In der Basisausstattung findet man achtmal 2,8 GHz für den rasanten Datenfluss, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, eine 320-GB-Platte und
ATI Radeon HD 2600 XT mit 256 MB als Grafikkarte! Das klingt nach geballter Power, die vor allem Grafik- und Design Fans eine völlig neue Welt eröffnen dürfte. Wer also gerade zwischen dem neuen Auto, Haus oder Rechner abwägt – kann ab heute 2499 Euro (mindestens) in dieses Apple Spaceship investieren, den Sicherheitsgurt anlegen und Losfliegen!
Die zweite Meldung des Tages berichtet von dem Beitritt von Google, Facebook und Plaxo in die 'DataPortability Group', die unter dem Slogan "sharing is caring" an verschiedenen Projekten für den freien Austausch von Benutzerdaten, insbesondere zwischen sozialen Netzwerken, wie Facebook, MySpace und Xing, arbeitet. Dies war bisher nur schwer möglich. Die wirkliche Neuigkeit dabei ist, dass sich nun auch der die erfolgreiche SocialNet-Plattform Facebook für eine Zusammenarbeit entschieden hat, denn bisher war der Anbieter als so genanntes "Walled Garden" (Datengrab) verschrien, in das Nutzerdaten eingespeist werden, jedoch nicht für andere Anwendungen 'exportiert' und weiterverwendet werden konnten. Initiiert wurde das ganze durch eine Facebook-Einladung an Facebook, der 'DataPortability Group' beizutreten, die der Anbieter dann auch prompt und überraschenderweise angenommen hat. Experten sprechen von einem enormen Schritt, der die Entwicklungen des Web 2.0 revolutionieren auf den Weg einer völlig neue Idee eines User orientierten Internets bringen könnte.
'Last but not least' noch einmal Google und Co.! So konnte auf Techcrunch und vielen anderen Web-News Portalen nachgelesen werden, dass der Suchmaschinengigant gemeinsam mit IBM und Verisign inmitten von Abschlussverhandlungen mit der 'OpenID Foundation' steckt. OpenID arbeitet an einer Anwendung, die es Usern ermöglicht sich mit nur einem Benutzerkonto, bei einem OpenID-Server mit diesen Kontendaten auf beliebigen OpenID-unterstützenden Websites anmelden zu können, ohne das sie für jede Webseite ein eigenes Benutzerkonto und Passwort benötigen.(Quelle: Wikipedia)
Mit der Gewinnung von Google dürfte OpenID ein großer Coup gelungen sein, der dem Projekt vermutlich den entscheidenden 'Push' in Richtung Zukunft geben sollte!
So – und ich brauche jetzt einen Kaffee, denn schließlich sind wir ja noch mitten in der CES und auch Apple's MacWorld 2008 steht unmittelbar bevor und aus irgendwelchen Gründen bin ich mir sicher, dass wir in den nächsten Tagen mit weiteren 'hot News' rechnen können!
Bildquelle: Apple, Dataportability, OpenID, Techcrunch
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